Der Hauptausschuss der Stadt Kaarst genehmigte als Grundstückseigentümer die Nutzung des Trafohauses. Stellv. Bürgermeister Heinz Klever empfahl, als Material nicht feuerverzinktes Stahlblech zu nehmen. Besser sei es, die Figuren aus Edelstahl zu schneiden, um ihnen eine längere Lebensdauer zu geben.
Aber woher das Geld nehmen, wenn die Baumittel total verausgabt sind? Beziehungen, Verbindungen, auch Bittbriefe halfen weiter. Als Sponsoren für die Variante in Edelstahl konnten die Stiftung der Stadtsparkasse Kaarst-Büttgen und die Firma ThyssenKrupp in Krefeld gewonnen werden. Der VHS-Zweckverband Kaarst-Korschenbroich steuerte auch Eigenmittel für diese Maßnahme bei.
Die Entwurfsarbeiten für die Großplastik sind beendet und Anne Schäfer wählte unter den vielen Figurenideen 16 Unikate nach Form und Spannung zueinander aus. Sie reihte sie in vier Gruppen, wobei genau Abstände und Höhe stimmen müssen, damit die konzipierte Großplastik mit 16 Einzelfiguren zu einer Einheit wird.